Besaitungen

 hier geht es zu den Besaitungsmaschinen - Infos  

... und hier gibt es einen Film zum Thema Bespannen zu sehen 

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Produktinformation spannungsstabile Polyestersaiten
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z.B. Poly Plasma, Cyber Flash, Poly Megaforce etc.

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Besaitungsempfehlung: bei diesen Saiten handelt es sich um Tennissaiten einer neuen Generation, die wesentlich spannungsstabiler sind, als die üblichen Standard-Polys. Diese Saiten halten über mehrer Wochen hinweg die Spannung auf sehr hohem Niveau und sorgen somit für nahezu unveränderte Spieleigenschaften.

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Besaitungshärte generell:
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Es ist nicht möglich, eine einheitliche Empfehlung für ideale Bespannungshärte abzugeben, diese hängt von mehreren Faktoren ab. Generell gilt, je größer das Racket, desto härter muß bespannt werden, um eine vergleichbare Flächenhärte (pro cm²) zu erzielen.

 

 

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Wenn Sie noch keine Vergleichswerte vorliegen haben, z.B. bei einem neuen Racket, so empfiehlt es sich, die Mittelwerte der Herstellerempfehlung (steht auf den meisten Rackets aufgedruckt) zu verwenden und sich anschließend an den individuellen Wert heranzutasten. Je nach Spieler können bei einem 645 cm²-Schläger 22 kg, aber auch 28 kg das Richtige sein.

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Hat man einmal seine persönliche Bespannungs-Idealhärte gefunden, so gilt es noch zu beachten, daß diese, je nach Außentemperatur um 1-3 kg schwanken kann. Je höher die Temperatur ist, desto härter sollte auch bespannt werden, d.h. im Winter in der Halle 1-2 kg weniger hart als im Sommer, und bei hohen Temperaturen jenseits der 28/30° empfielt es sich, 1-2 kg härter zu bespannen. Generell gilt:

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  • mehr Bespannungshärte
  • = mehr Kontrolle
  • = weniger Power
  • = weniger Touch
  • = weniger Armschonung

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und entsprechend umgekehrt

  • weniger Bespannungshärte
  • = weniger Kontrolle
  • = mehr Power
  • = mehr Touch
  • = mehr  Armschonung

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weitere Besaitungstips:

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defekte Ösenbänder sind die häufigste Ursache für Saitenrisse. Das ist schlimm, da man defekte Ösen erst nach dem Saitenriß feststellen kann. Die Öse, in dem die Saite gerissen ist also sofort untersuchen und bei Schäden das Ösenband auswechseln, bzw. wenn nur ein Öse geschädigt ist ggf. einen Saitenschutzschlauch an dieser Öse verwenden

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Quetschungen und rauhe Stellen, die von der Anspannvorrichtung(Zugrolle, Verschluss) oder der Endhaltezange (rutscht durch) müssen unverzüglich beseitigt werden. Auch Mittelhaltezangen beschädigen häufig die Saite, (zu hoher Quetschdruck, Durchrutschen, beschädigte Zangen die die Saite verletzen usw). Aber auch ungünstig angebrachte Maschinenteile (Fixierungen, Mutter der Mittelhaltestifte) können angespannte Saite beschädigen, sind häufig für Saitenriße verantwortlich.

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Bespannen:. Verdrehen und Knicken von Saiten unbedingt vermeiden und auf keinen Fall Knoten hastig anziehen. Quersaiten vorsichtig einziehen, sonst führt die Reibungshitze zu Brandspuren und diese zu Rissen der mittleren Längssaiten ohne ersichtlichen Grund.

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Saiten: Material- und Fertigungsfehler sind in den seltensten Fällen die Ursache von Saitenrissen. Untersuchen Sie einen Saitenriß also immer genau, möglichst mit einer Lupe, damit Sie die Ursache erkennen und beim nächsten Mal nicht schon einen Riss „vorprogrammieren“

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Copyright 29.5.07: Johann Bischof, Wehrwiesenstr. 19/1, 73614 Schorndorf, Tel.  07181-483 387, info@tennisshops.de

 

 

 

 

 

 

 

Frühzeitige Saitenrisse bei modernen Poly-Saiten: Tips

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Auszug aus Saitenforum.de

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A. Saitenriss beim Bespannen: ich hatte auch schon Kunden mit diesem Problem, u.A. auch erfahrene Besaiter hier aus dem Forum, die mit diesem Problem zu kämpfen hatten, also nicht nur Neulinge. Auch hier wurde zunächst davon ausgegangen, das die Saite daran Schuld sei. Nach Berücksichtigung meiner Besaitungstips riss dann aber keine Saite mehr, wurde der jeweilige Fehler vom Besaiter erkannt.
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2. habe selbst schon bei 3 Kunden die Saitenrollen zurückgeholt und mit diesen weiter bespannt - ohne jeden weiteren Saitenriss - und mir sind, wie gesagt, max. 2 Sets Poly Plasma gerissen = weniger als 0,5 % in mehr als 2 Jahren und die auch von mir bzw. von defekten Ösenbändern verursacht.

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3. aufgrund der nicht geraden kleinen Produktionschargen von SP ist es mehr als unwahrscheinlich, daß nur eine einzige Rolle von so einem Problem betroffen ist. Mir sind, bis auf die Startphase vor 3-4 Jahren, noch keine weiteren seriellen Probleme bekannt geworden und bei mir geht einiges über den Tisch

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B. frühzeitige Saitenriß beim Spielen: hier im Forum gibt es zahlreiche Spieler, die auch Poly Plasma mit dünnen Durchmessern spielen, ohne dass diese frühzeitig reißt. Somit gibt es nur 2 Möglichkeiten:

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1. die Saite wurde bereits beim Bespannen beschädigt. Wenn dies erfolgt, ist ein frühzeitiger Saitenriss bei allen modernen spannungsstabilen Saiten vorprogrammiert

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2. der/die Spieler kloppen wie verrückt und treffen häufig unsauber. Kommt übrigens besonders bei Junioren vor, habe erst letzte Woche einen Testschläger - nagelneu bespannt mit einer Cyber Flash 1,30 mm die ansonsten ewig hält - von einem Junioren zurückbekommen, der diese nach 20 Minuten gekillt hatte - soviel dazu

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Fazit: dieses Problem ist mit 99 %-iger Sicherheit hausgemacht, der Austausch der beanstandeten Saitenrolle wird zu 99 % deshalb das Problem auch nicht lösen. Es war bisher immer erfolgsversprechender, die eigene Arbeitsweise zu überprüfen.

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Neulingen sei empfohlen, sich das Besaiten mal von einem (echten) Fachmann zeigen, bzw. die eigene Arbeitsweise überprüfen zu lassen.

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P.S. meine Erfahrung sagt: wenn eine Saite Schäden aufweist, ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine ganze Produktionscharge betroffen, ergo müsste dies auch in diesem Falle publik geworden sein.

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Nachtrag: ein häufiger Anfängerfehler ist das direkte Spannen von nur 1 Längssaite beim Start. Entweder rutscht die Saite dann durch und wird beschädigt, oderdie Zangen werden so hart eingestellt, dass die Saite auch beschädigt wird

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Eine Startklemme halten wir bei Maschinen mit 2 Zentralzangen zwar nicht für zwingendn notwendig, jedoch sollten die Zentralzange beim Start die 2. Bahn fixieren (innen in Rahmennähe), während die 1. Bahn gespannt wird.

Besser wird jedoch immer das Arbeiten mit einer Starterklemme bzw. einer doppelten Flying Clamp sein. Besonders letztere schont die Saiten beim Spannen der ersten Längsbahnen besonders.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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